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Was kostet eine Stellenanzeige?

Preistafel: Arbeitsagentur 0 Euro, bei uns 99 Euro für 30 Tage, große Jobbörsen einige hundert bis über tausend Euro, Personalvermittler rund 10.000 Euro bei 40.000 Euro Jahresgehalt

Kurz gesagt: zwischen null Euro und einem vierstelligen Betrag, je nachdem, wo Sie sie schalten. Bei der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit ist sie kostenlos. Bei den großen Jobbörsen zahlen Sie für 30 Tage Laufzeit üblicherweise einen dreistelligen bis vierstelligen Betrag, der Listenpreis steht dort selten öffentlich. Bei uns kostet eine Stellenanzeige 99 Euro für 30 Tage, die Verlängerung 29 Euro. Der wichtigere Satz kommt jetzt: Der Preis kauft Sichtbarkeit, und Sichtbarkeit ist nicht dasselbe wie Bewerbungen. Wer nichts bekommt, hat fast nie zu wenig bezahlt, sondern am falschen Ort gesucht. Denn die Leute, die Sie brauchen, haben meistens Arbeit und schauen auf keine Jobbörse.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Der Preis kauft Sichtbarkeit. Bewerbungen kauft er nicht
  • In jedem Preis stecken drei Dinge: der Platz, das Schreiben der Anzeige und die Zeit, bis jemand anfängt
  • Die Zeit ist das Teuerste daran, und sie steht auf keiner Rechnung
  • Die Leute, die Sie brauchen, suchen meistens gar nicht
  • Rechnen Sie zuerst aus, was ein Monat ohne die Leute kostet. Erst dann vergleichen Sie Angebote

Drei Dinge stecken in jedem Preis

Egal bei wem Sie buchen, Sie bezahlen immer dieselben drei Dinge. Wer sie einmal auseinandergenommen hat, kann Angebote zum ersten Mal wirklich vergleichen.

Erstens der Platz. Ihre Stelle muss irgendwo auftauchen, wo Leute sie sehen, und dieser Platz kostet Geld, weil ihn andere Betriebe auch wollen. Bei einer Jobbörse zahlen Sie ihn als Paketpreis, bei Werbung auf Facebook und Instagram als Tagesbudget.

Zweitens das Schreiben der Anzeige. Jemand muss sie verfassen, ein Bild aussuchen und entscheiden, was oben steht. Bei den meisten Anbietern machen Sie das selbst, in einem Formular. Das ist nicht kostenlos, es taucht nur auf keiner Rechnung auf, sondern in Ihrer Zeit.

Drittens die Zeit, bis jemand anfängt. Der Teil, den niemand ausweist und der am meisten kostet. Solange die Stelle offen ist, fehlt die Arbeitskraft, und irgendwann sagen Sie einen Auftrag ab.

Was die üblichen Wege kosten

Jobbörse der Arbeitsagentur

kostenlos

Solide Grundlage. Erreicht die, die gerade suchen, und niemanden sonst.

Eigene Webseite

kostenlos

Kostet nichts und bringt meist auch nichts, weil niemand dort nachschaut, der Sie nicht ohnehin kennt.

Große Jobbörsen

dreistellig bis vierstellig

Für 30 Tage, oft als Paket mit mehreren Anzeigen. Der Preis hängt von Laufzeit und Sichtbarkeit ab und wird meist erst im Gespräch genannt.

Werbung auf Facebook und Instagram

Tagesbudget, frei wählbar

Erreicht auch Menschen, die nicht suchen. Braucht aber jemanden, der die Kampagne baut und steuert, sonst verbrennt das Budget.

Personalvermittler

ein Viertel vom Jahresgehalt

Fällig bei Einstellung. Dafür sortiert er vor und führt Gespräche. Bei 40.000 Euro Jahresgehalt sind das rund 10.000 Euro.

MIHRA

99 Euro für 30 Tage

Anzeige mit eigener Seite. Wer zusätzlich Reichweite will, bucht die Kampagne dazu, wer den Ort mitsuchen lassen will, den Lokalhelden. Alle Preise stehen auf der Startseite.

Bandbreiten statt Namen, mit Absicht. Was ein einzelner Anbieter heute verlangt, verhandelt er morgen anders, und eine Zahl mit fremdem Namen daran wäre eine Behauptung über jemand anderen. Fragen Sie zwei Anbieter nach einem schriftlichen Angebot, dann haben Sie Ihre eigenen Zahlen.

Warum der Preis selten das Problem ist

Die meisten Betriebe, die bei uns anrufen, haben schon etwas ausprobiert. Meistens eine Anzeige, die sechs Wochen lief und nichts gebracht hat. Die Frage ist dann nicht, ob die Anzeige zu billig war. Die Frage ist, wer sie überhaupt gesehen hat.

Wer etwas kann, hat Arbeit. Der sucht nicht, der schaut auf keine Jobbörse, und genau deshalb bleibt es dort still, obwohl die Fachkraft, die Sie brauchen, zwei Straßen weiter arbeitet und mit ihrem Chef unzufrieden ist. Erreichen können Sie diese Menschen abends am Handy, oder über jemanden, dem sie glauben. Beides hat mit dem Preis einer Anzeige nichts zu tun.

Die Rechnung, die wirklich zählt

Bevor Sie Angebote vergleichen, rechnen Sie eine einzige Zahl aus: Was kostet Sie ein Monat, in dem die Stelle offen bleibt? Nehmen Sie den Auftrag, den Sie im letzten halben Jahr absagen mussten, weil die Leute fehlten. Diese Zahl ist bei fast jedem Betrieb größer als jedes Anzeigenangebot auf dem Tisch.

Damit dreht sich die Frage um. Sie lautet nicht mehr, was die Anzeige kostet, sondern wie schnell sie jemanden bringt. Und daran sollten Sie jedes Angebot messen, auch unseres.

Häufige Fragen

Ist eine teure Anzeige besser als eine günstige?+

Nein. Der Preis kauft Sichtbarkeit, nicht Passung. Eine teure Anzeige an der falschen Stelle erreicht viele Menschen, die Ihre Stelle nichts angeht. Entscheidend ist, wo Ihre Anzeige läuft und was darin steht, nicht was sie gekostet hat.

Was kostet eine Stellenanzeige bei der Arbeitsagentur?+

Nichts. Die Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit ist für Arbeitgeber kostenlos. Sie erreicht Menschen, die aktiv suchen, und das sind bei handwerklichen Berufen längst nicht alle. Als Grundlage sinnvoll, als einziger Weg selten ausreichend.

Warum nennen viele Anbieter ihren Preis nicht?+

Weil der Preis dort verhandelt wird und von Laufzeit, Paket und Zusatzleistungen abhängt. Für einen Betrieb mit fünf Leuten ist das unangenehm, weil er erst nach mehreren Gesprächen weiß, woran er ist. Deshalb steht unser Preis auf der Seite.

Zahle ich bei Ihnen pro Bewerbung?+

Nein, Sie zahlen einen Festpreis. Wie viele Bewerbungen kommen, hängt von Stelle, Lohn und Region ab, und niemand kann das seriös im Voraus zusagen. Was passiert, wenn zu wenig kommt, steht im Auftrag.

Stand: 17. September 2026. Preise Dritter sind Bandbreiten aus dem Markt, keine Angebote. Unsere eigenen Preise finden Sie auf der Startseite.

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